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Sterbefall (Beurkundung)

Der Tod einer Person muss vom Standesamt beurkundet werden.

Die Beurkundung erfolgt durch den Standesbeamten am Sterbeort. Der Sterbefall muss spätestens am dritten auf den Todestag folgenden Werktag angezeigt werden.
 
Zur Anzeige sind in folgender Reihenfolge verpflichtet: 

  • jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist

In der Regel übernimmt der beauftragte Bestatter diese Aufgabe.

Notwendige Unterlagen

  • Grundsätzlich muss die vom Arzt ausgestellte Todesbescheinigung vorgelegt werden.
  • Darüber hinaus ist ein Nachweis (gültiger Personalausweis oder Meldebescheinigung) über den letzten Wohnsitz vorzulegen.

Die weiteren erforderlichen Nachweise richten sich nach dem Familienstand der bzw. des Verstorbenen.

War die bzw. der Verstorbene

  • ledig, ist die Geburtsurkunde vorzulegen.
  • verheiratet/verpartnert, ist zusätzlich die Ehe- bzw. Lebenspartnerschaftsurkunde vorzulegen.
  • geschieden, ist zusätzlich die Ehe- bzw. Lebenspartnerschaftsurkunde mit Auflösungsvermerk vorzulegen.
  • verwitwet, ist zusätzlich die Ehe- bzw. Lebenspartnerschaftsurkunde mit Auflösungsvermerk vorzulegen.

Gebühren

Vier Sterbeurkunden sind gebührenfrei; jedoch zweckgebunden für Krankenkasse, Rente, Bestattung und Kirche. Darüber hinaus kostet die erste Urkunde 10,00 und jede weitere die Hälfte der Gebühr.