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Buchvorstellung - Die Hungrigen und die Satten

von Timur Vermes

„Wenn Timur Vermes‘ Erstlingswerk ER IST WIEDER DA böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer.“ (Christoph Maria Herbst)

Nach  ER IST WIEDER DA  hat Timur Vermes mit DIE HUNGRIGEN UND DIE SATTEN eine Gesellschaftssatire geschrieben, die die gegenwärtige Realität gnadenlos durchleuchtet und demaskiert.

Ein deutsches Fernsehsternchen, ein cleverer Flüchtling, inkompetente Politiker: Das sind die Zutaten, aus denen Timur Vermes seine Geschichte gestrickt hat.

Der Inhalt:

Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt. Ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen aufbewahrt werden. Sie warten, warten, warten.

Viele Migranten sind schon seit Jahren im Lager, so auch ein junger Mann, den die Deutschen später Lionel „taufen“.  Seit eineinhalb Jahren sitzt er im Lager fest, ohne Geld aber mit viel Zeit. Und er stellt irgendwann die Überlegung an: „Wenn ich jeden Tag nur zehn Kilometer gelaufen wäre, dann wäre ich fünftausend Kilometer weiter.“

Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch, ein selbstverliebtes Luxusweibchen, das Lager besucht, ergreift Lionel die Gelegenheit: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Moderatorin und die Migranten werden zum Medienspektakel. Und während sich der Sender über die Live-Berichterstattung mit höchsten Zuschauerquoten und Werbeeinnahmen freut, reagiert die deutsche Politik ohnmächtig:  Wegschauen, Verharmlosen und Aussitzen sind die Strategien.

Bis …

 

All das erzählt Vermes rasant und mit boshaftem Witz, der vor Nichts und Niemandem halt macht.

Das spritzige, mutige Buch steht für Sie in der Stadtbücherei bereit.