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24.03.2021

Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 28. März 1945

Alljährlich gedenken die Olperinnen und Olper am 28. März der über 200 Opfer, die bei dem schrecklichen Bombenangriff im Jahre 1945 zu Tode kamen.

An jenem Mittwoch vor Ostern, der von dem bereits verstorbenen Olper Historiker Dr. Manfred Schöne als „schwärzester Tag der Olper Geschichte“ bezeichnet wurde, fielen zwischen 10.54 Uhr 11.07 Uhr mehr als 300 Fünfzentnerbomben und zerstörten die gesamte Innenstadt rund um die St. Martinus-Kirche und den Kurkölner Platz.

Zur Erinnerung an die Geschehnisse des 28. März 1945 läuten am kommenden Sonntag um kurz vor elf Uhr die Glocken der Olper Kirchen. Zur gleichen Zeit werden Bürgermeister Peter Weber und seine beiden Stellvertreter Markus Bröcher und Klaus Peter Langner im Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs einen Kranz am Ehrenmal im Weierhohl niederlegen.

Bürgermeister Peter Weber: „2020 mussten wir die geplante Gedenkfeier zum 75. Jahrestag aufgrund der Corona-Pandemie schweren Herzens absagen und auch in diesem Jahr kann, basierend auf der aktuellen Situation, das Gedenken nur in kleinem Rahmen stattfinden. Dennoch ist und bleibt es mehr als wichtig, diesen verheerenden Tag vor nunmehr 76 Jahren und die vielen Olper Bürgerinnen und Bürger, die dem Bombenhagel zum Opfer fielen, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.“