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23.03.2022

Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 28. März 1945

Am 28. März 1945 fielen in der Zeit zwischen 10.54 Uhr und 11.07 Uhr mehr als 300 Fünfzentnerbomben auf Olpe. Die gesamte Innenstadt rund um die St. Martinus-Kirche und den Kurkölner Platz wurde zerstört. Mehr als 200 Olper Bürgerinnen und Bürger kamen bei dem furchtbaren Angriff ums Leben. 

Zur Erinnerung an jenen Mittwoch vor dem Osterfest, den der verstorbene Olper Historiker Dr. Manfred Schöne als „schwärzester Tag der Olper Geschichte“ bezeichnete, läuten am kommenden Sonntag um kurz vor elf Uhr die Glocken der Olper Kirchen. Zur gleichen Zeit werden Bürgermeister Peter Weber und seine beiden Stellvertreter Markus Bröcher und Klaus Peter Langner am Ehrenmal im Weierhohl einen Kranz niederlegen.

Bürgermeister Peter Weber: „Anlässlich des Gedenkens an den verheerenden Tag in Olpe vor 77 Jahren und die vielen Olper Bürgerinnen und Bürger, die dem Bombenhagel zum Opfer fielen, wird die Absurdität der Situation in der Ukraine einmal mehr deutlich. Unfassbar sind die Berichte von der anhaltenden Gewalt und Zerstörung, den Angriffen auf die Zivilbevölkerung, dem Leid der Menschen. Dieser Krieg muss ein Ende haben.“

Um ein Zeichen für den Frieden und der Solidarität mit der Ukraine zu setzen, findet am 28. März eine Gemeinschaftsaktion von politischen und gesellschaftlichen Gruppen auf dem Kurkölner Platz statt. Ab 16.00 Uhr werden dort Waffeln für den guten Zweck verkauft.