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29.03.2019

Programmmusik eindrucksvoll dargeboten

Konzert der gemeinsamen Musikschulorchester im SGO

Am vergangenen Sonntag hatten die Gemeinschaftsorchester „Concerto“ und „Concertino“ der Musikschulen Drolshagen, Olpe und Wenden zu einem Konzert in das Städtische Gymnasium Olpe eingeladen.

Beide Ensembles stellten ihr musikalisches Können in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula unter Beweis.

Concertino machte unter der Leitung von Claudia Narnhofer den Auftakt. Nach dem Song „Suddenly“ aus dem Musical „Les Miserables“ von Claude-Michel Schönberg hatten sich die jungen Musikerinnen und Musiker Programmmusik für den Vormittag ausgesucht. Drei Sätze aus „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns standen im Mittelpunkt ihres Auftritts. Lex Moseler (Posaune) übernahm den Solopart beim Elefanten und lies den grauen Riesen gemächlich durch die Aula schreiten. Auch Salome Griese (Fagott) und Isabell Stettner (Klarinette) verstanden es, die anmutigen Bewegungen eines stolzen Schwans auf ihren Instrumenten zu beschreiben. Im dritten Satz verwandelte Concertino die Aula musikalisch dann in ein Aquarium mit sanft bewegtem Wasser und immer wieder zart aufsteigenden Luftblasen. Zum Schluss waren dann noch einige bekannte Melodien der Band ABBA zu hören.
Im Musikschulorchester „Concerto“ wirken die älteren, schon weiter fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler der drei Musikschulen mit. Das Ensemble wird von Germán Prentki geleitet.
Wolfgang Amadeus Mozart hat mit seinem Andante C-Dur für Flöte und Orchester KV 315 einen wunderschönen langsamen Satz für die Querflöte komponiert. Die Solistin Anna Schumacher überzeugte mit ihrer klangvollen und ausdrucksstarken Interpretation. Nach dem bekannten Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch hatte auch Concerto eine Komposition aus dem Bereich der Programmmusik für den Vormittag ausgesucht. Aus dem Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgski spielte das Ensemble sechs Sätze. Nach der Promenade, in der die umherwandelnden Besucher einer Gemäldeausstellung beschrieben werden, erklang die wehmütige Romanze „Das alte Schloss“. Schwerfällig und monoton beschrieb Concerto danach eindrucksvoll den seltsamen Ochsenkarren „Bydlo“. Ganz anders dann die Stimmung auf dem „Marktplatz von Limoges. Das lebhafte Gewirr und Durcheinander der vielen Stimmen wurde von Concerto hör- und spürbar gemacht. Der Satz „Die Hütte der Baba-Yaga“ wird vom dem bedrohlichen Stampfen der Hexe „Baba-Yaga“ und der beklemmenden Atmosphäre des Waldes bestimmt. Und dann führten die Musikerinnen und Musiker das Publikum vor „Das große Tor von Kiew“. Klangvoll und majestätisch beendete Concerto den Besuch der Bildergalerie.
Am Ende war ein lang anhaltender Applaus der Lohn für beide Orchester, die mit diesem Konzert auch ein gutes Bespiel für erfolgreichen Musikschulunterricht und die gute Zusammenarbeit zwischen den drei Kommunen boten.

Impressionen und Fotos