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08.11.2011

Wanderausstellung »Volk auf dem Weg - Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland«

Eröffnung der Wanderausstellung in der Kundenhalle der Sparkasse Olpe

Am Mittwoch, dem 09.11.2011 findet um 11.00 Uhr die Eröffnung der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg - Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ in der Kundenhalle der Sparkasse Olpe statt.

Seit 1950 sind fast 4,5 Mio. Aussiedler, davon rund 2,5 Mio. aus der ehemaligen Sowjetunion, nach Deutschland gekommen. Die Schicksale dieser Menschen und ihre Integration in die bundesdeutsche Gesellschaft stehen vom 9. November bis 9. Dezember 2011 im Mittelpunkt der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ in der Sparkasse Olpe.

Mit einem Tag der Begegnung will die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Olpe zur Eröffnung der Wanderausstellung am Mittwoch 9. November 2011 um 11 Uhr in die Kundenhalle der Sparkasse Olpe, Westfälische Str. 9, die alteingesessene Bevölkerung und Öffentlichkeit ansprechen.

Der Projektleiter Josef Schleicher informiert über die meist verbreiteten Vorurteile im Aussiedlerbereich. Auf einer Großleinwand werden Kurzfilme über die Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland und Integration der Russlanddeutschen in Deutschland gezeigt.

Die Ausstellung wird von der Landmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Stuttgart, bundesweit präsentiert und vom Bundesministerium des Innern, Berlin, sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg, gefördert.

Für die Stadt und den Kreis Olpe mit vielen russlanddeutschen Spätaussiedlern hat diese Ausstellung eine besondere Bedeutung. Sie soll ein Beitrag sein, Vorurteile abzubauen, das Verständnis für die neuen Bürger zu fördern und damit ihre Eingliederung zu erleichtern.

Die vom Bundesministerium des Inneren geförderte Ausstellung berichtet über die Auswanderung der Deutschen nach Russland in den Jahren 1763-1862, das Leben in den deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, den Leidensweg dieser Volksgruppe und den aktuellen Stand der Dinge: den Zustrom der Spätaussiedler, besonders in den vergangenen 15 Jahren und über die damit verbundenen Integrationsprobleme unter den heutigen Gegebenheiten, Hilfen seitens der Bundesrepublik für diejenigen, die in der ehem. UdSSR bleiben wollen und vieles mehr.

Mit offenen Augen und Ohren aufeinander zugehen - lautet die Botschaft der Ausstellung, die nicht Mitleid, sondern Verständnis füreinander wecken will. Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen.