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28.11.2022

Zufahrtsbeschränkung Kölner Straße

Aufgrund von Brückenschäden muss die Zufahrt zur Kölner Straße beschränkt und für Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 16 Tonnen gesperrt werden. Eine entsprechende Beschilderung wird in Kürze angebracht.

Die Zufahrtsbeschränkung betrifft vor allem Fahrzeuge zur Abfallentsorgung sowie schweren Lieferverkehr. Alternativrouten, um die anliegenden Geschäfts- und Wohnhäuser anzufahren, wurden bereits mit dem betroffenen Einzelhandel kommuniziert. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr können die Kölner Straße weiterhin nutzen, da ihr Gewicht unter 16 Tonnen liegt. Lediglich Spezialfahrzeuge dürfen nicht passieren.

Die Tonnagebeschränkung beruht darauf, dass die 57 Meter lange Überbauung der Olpe erneuert werden muss. In einer turnusmäßigen Bauwerksprüfung wurde der schlechte Zustand der Brücke bekundet. Fazit dieser Prüfung war, dass eine Instandsetzung keine Option ist und ein Neubau erfolgen muss. Weitere Untersuchungen bestätigten dieses Ergebnis.

Die Olpe fließt vom Weierhohl aus unter dem Kurkölner Platz, der Kölner Straße und einem Wohn- und Geschäftshaus hindurch in Richtung Bigge, bevor sie in einem Hinterhof wieder zu Tage tritt.

Die Errichtung des Bauwerks, das den Kurkölner Platz und den Straßenraum stützt, erfolgte in mehreren Bauabschnitten. Die Brücke in der Kölner Straße wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und direkt nach Kriegsende im jetzigen Fahrbahn- und Gehwegbereich wieder aufgebaut. Die Fläche des heutigen Parkplatzes entstand wenige Jahre später. Die damals zur Verfügung stehenden Baumaterialien wiesen unterschiedliche Qualitäten auf. Aussagekräftige Bauwerkspläne aus dieser Zeit existieren nicht mehr.

Die Brücke befindet sich auf einer Länge von 45 Metern auf städtischem Grund, die restlichen 12 Meter liegen auf Privatgelände. Planungen zur Umgestaltung des Areals sowie den verschiedenen Möglichkeiten des Brückenneubaus wurden bereits gestartet.