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Katholische Kreuzkapelle mit historischerAusstattung und Sieben-Schmerzen-Maria-Stationen

Lage/Standort
 

Kath. Kreuzkapelle Am Bratzkopf
Am Bratzkopf
57462 Olpe Adresse über Google Maps anzeigen
Gemarkung: Olpe-Stadt
Flur: 8
Flurstück: 576


Beschreibung des Denkmalwertes

Bei der Kapelle handelt es sich um einen schlichten, dreiseitig geschlossenen Saalbau mit Barockdachreiter. Im Inneren flache Pilaster und Gesims, an der Holzdecke achteckige Gemälde mit Passionsdarstellungen von dem Olper Kirchenmaler Friedrich Adolf Ruegenberg. Im Inneren stehen drei prunkvolle Schnitzaltäre, mit der Kapelle 1753 geweiht, mehrgeschossige architektonische Aufbauten mit bewegten Figuren und Reliefs. Der Hochaltar, gestiftet 1736 von dem aus Olpe gebürtigen Speyer Dompfarrer Nölle, stellte einen in Westfalen ungewöhnlichen Altartyp mit Kreuzigungsgruppe unter Baldachinaufsatz dar. Die Seitenaltäre sind eine Arbeit des Johann Nikolaus Düringer. Der Agathaaltar wurde 1749 vollendet. Im nördlichen Seitenaltar findet man ein schönes, fast lebensgroßes Vesperbild aus Holz, das um 1480 entstanden ist. Unter den Barockfiguren an den Wänden gibt es eine Darstellung Christi als Arzt aus dem 17. Jahrhundert. Um die Grünanlage der Kapelle mit Baumbestand und Sitzbänken zieht sich eine Natursteinmauer, in die steinerne Gehäuse eines Kreuzweges mit bemalten Metallplatten von ca. 1910 einbezogen sind.

Tag der Eintragung

20.07.1988

Bildergalerie

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Sicht von der Straße auf die Kath. Kreuzkapelle
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Vorderansicht auf die Kath. Kreuzkapelle Am Bratzkopf
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Sicht auf die drei Schnitzaltäre im Inneren der Kath. Kreuzkapell Am Bratzkopf, welche zusammen mit der Kapelle 1753 geweiht wurden