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07.04.2016

Standortauswahlverfahren Rathaus Olpe - 1. Bürgerwerkstatt

Mit der 1. Bürgerwerkstatt ging das Standortauswahlverfahren für das Olper Rathaus am Dienstag, den 05.04. ab 18:30 Uhr in seine erste, vorentscheidende Phase. Rathausneubau, Ja oder Nein? Wenn ja, wo in Olpe gehört ein neues Rathaus hin? Welche Standorte muss man prüfen? Welche Bewertungskriterien sind richtig und wichtig, um eine optimale Lösung für die Olper Bürgerinnen und Bürger zu finden? Auf diese und weitere Fragen sollten in der Aula der Realschule Antworten gefunden werden, die die Olper Bürgerinnen und Bürger möglichst selbst geben sollten.

Gut 130 Olperinnen und Olper sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Interessen und Vorstellungen unter der Moderation von Frank Heinze aus dem Dortmunder Büro Heinze & Partner sowie der fachlichen Begleitung durch Herrn Dipl.-Ing. Dominik Geyer aus dem Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen aus Köln, in die Beantwortung der Rathausfrage eingebracht.

Details zum Verlauf der Bürgerwerkstatt finden Sie in der Rahmenpräsentation.

Im Verlauf der etwa 3-stündigen Veranstaltung wurde zunächst über mögliche Standorte für ein Rathaus diskutiert. Neben dem bestehenden Rathausstandort, einem möglichen Neubauanbau an das alte Bahnhofsgebäude, auch unter Einbeziehung des Alten Lyzeums, der Imbergschule als infragekommendem Teilstandort und dem Grundstück der Realschule wurden weitere interessante Ideen von den Teilnehmern der Bürgerwerkstatt eingebracht:

  • Nutzung des bestehenden Realschulgebäudes
  • Parkplatz Kreishaus
  • Gebäude des Finanzamtes
  • Stadtpark zwischen Finanzamt und Kreishaus
  • Räume der Kreiswerke in der Westfälischen Straße
  • Postgebäude In der Trift

Für diese neuen Vorschläge sind nun zunächst grundsätzliche Anforderungen, wie z. B. die Verfügbarkeit der Grundstücke und Gebäude, zu prüfen, bevor man diese als mögliche Alternativen in die abschließende Standortbewertung einbeziehen kann.

In einem weiteren Schritt stellte Herr Dipl.-Ing. Domink Geyer die Bewertungskriterien vor, die nach seiner Vorstellung für eine Beuteilung der einzelnen Standorte heranzuziehen sind. In Arbeitsgruppen hatten die Werkstattteilnehmer dann Gelegenheit, weitere Kriterien in die Diskussion einzubringen. Diese wurden anschließend durch die Herren Heinze und Geyer dem Plenum vorgestellt und kommentiert. Eine Übersicht über sämtliche Kriteriengruppen und Einzelkriterien finden Sie im Folgenden.

Zum Abschluss des arbeitsreichen Abends stellte Herr Geyer die Möglichkeiten und Auswirkungen einer unterschiedlichen Gewichtung der einzelnen Kriterien vor. Die Bürgerinnen und Bürger waren anschließend aufgerufen, durch Vergabe von Klebepunkten, je acht Einzelkriterien zu favorisieren. Daraus ergab sich ein interessantes und repräsentatives Bild über die unter den Werkstattteilnehmern unterschiedlichen Interessenlagen. (Zur Ergebnispräsentation)

Herr Bürgermeister Peter Weber bedankte sich zum Ende der Veranstaltung bei allen Teilnehmern für das große Interesse und die rege Mitarbeit in dieser 1. Bürgerwerkstatt. Impressionen vermittelt unsere Fotogalerie. 

Die 2. Bürgerwerkstatt findet am Montag, den 23. Mai 2016 ab 18:30 Uhr, ebenfalls in der Aula der Realschule, statt.