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Finanzen & Steuern

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Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung (Substanzsteuer).


Gesetzliche Grundlage der Grundsteuer ist das Grundsteuergesetz (GrStG). Auf den von der Finanzbehörde festgestellten Einheitswert wird nach Feststellung des Grundsteuer-Messbetrags ein je Gemeinde individueller Hebesatz angewendet.

Man unterscheidet zwischen Grundsteuer A und Grundsteuer B. Die Grundsteuer A (agrarisch) wird auf Grundstücke der Landwirtschaft und die Grundsteuer B (baulich) für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben. Berechnungsgrundlage der Grundsteuer ist der vom zuständigen Finanzamt festgestellte Einheitswert.

Der Einheitswert wird mit der Grundsteuermesszahl und mit dem von der Kreisstadt Olpe festgesetzten Hebesatz multipliziert. Die Festlegung des Hebesatzes erfolgt durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.

Die Grundsteuerhebesätze betragen zurzeit für die Kreisstadt Olpe

  • Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Grundstücke) 217 v.H. (2015: 213 v.H.)
  • Grundsteuer B (sonstige Grundstücke) 439 v.H. (2015: 439 v. H.)

Eine Besonderheit bei der Grundsteuer ist die gesetzliche Regelung der Jahressteuer nach § 9 Abs. 1 GrStG. Wenn zum Beispiel jemand sein Grundstück zum 15. Januar verkauft, ändert das zuständige Finanzamt den Einheitswertbescheid mit Wirkung zum folgenden 1. Januar. Die Kreisstadt Olpe darf davon nicht abweichen und wird somit die Grundsteuer für das laufende Jahr vom Alteigentümer fordern und sich erst ab dem folgenden Jahr an den neuen Eigentümer wenden.

Rechtliche Grundlagen