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"Wir wollen LEADER werden!“

Namenswettbewerb: Wie soll unsere LEADER-Region heißen?

Motivierte Bürgerinnen und Bürger für eine erfolgreiche LEADER-Bewerbung gefragt

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der vier Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung der LEADER-Bewerbung ins Konrad-Adenauer-Schulzentrum in Wenden am vergangenen Dienstag gefolgt.  

 „Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden möchten sich als LEADER-Region bewerben und dazu brauchen wir Sie!“ Unter diesem Motto eröffnete Wendens Bürgermeister Peter Brüser als Hausherr die Auftaktveranstaltung der LEADER-Bewerbung und begrüßte rund 170 Interessierte. Denn um an dem Wettbewerb teilzunehmen, soll eine Strategie für die Zukunft der Region erarbeitet werden, ein so genanntes Regionales Entwicklungskonzept.

Jens Steinhoff, Mitgesellschafter des beauftragten Fachbüros „IfR Institut für Regionalmanagement“, erläuterte im Anschluss die Inhalte und Ziele des LEADER-Programms, dem EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum.

„In Nordrhein-Westfalen sind über 30 Bewerbungen zu erwarten, das Land strebt aber nur eine Zulassung von höchstens 22 Regionen an, sodass unsere Bewerbung überzeugen muss“, erklärte Jens Steinhoff und betonte, dass jetzt kommunale Projekte und insbesondere private Initiativen von Bewohnern und Akteuren der Region gefragt seien. Hierfür werden im September und Oktober verschiedene Workshops stattfinden, zu denen alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Die entsprechenden Termine sind auf den städtischen Internetseiten veröffentlicht.

Was LEADER in einer Region bewegen kann, stellte Heinrich Nolte, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Medebach und Geschäftsführer der bestehenden LEADER-Region Hochsauerland, anschaulich anhand zahlreicher Projekte vor. „In den Jahren 2007 bis 2013 haben wir 70 Projekte, die mit 1.628.000 Euro durch LEADER gefördert wurden, umgesetzt und es wartet noch eine Vielzahl von Projektideen auf ihre Umsetzung. LEADER ist eine Chance, die man nicht verpassen darf. Machen Sie sich auf! Nicht nur die öffentliche Hand, auch Vereine oder Sie als Bürgerinnen und Bürger haben nun die Chance, eigene Projekte zu entwickeln und bei einer erfolgreichen Bewerbung ein Budget von etwa 2,7 Millionen Euro für die Region zur Verfügung“, motivierte er in seinem Impulsbeitrag.

Und auch die Bürgermeister der vier beteiligten Kommunen stellten in kurzen Statements dar, dass LEADER eine sehr große Chance für die Region sei, vorhandene Potenziale zu stärken, aber auch Herausforderungen wie beispielsweise Fachkräftemangel, Leerstände oder die medizinische Versorgung nun gemeinsam anzugehen und nach Lösungen zu suchen. Abschließend konnten alle Bürgerinnen und Bürger unter der Überschrift „Ein Herz für unsere Region“ auf Herzkarten schreiben, wo sie sich einbringen würden und was ihnen oder ihrer Institution besonders am Herzen liegt. Das Ergebnis des Abends war deutlich: „Wir wollen LEADER werden!“

Wie soll unsere LEADER-Region heißen?

Für die LEADER-Region wird noch ein Name gesucht. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Die Teilnahme ist per Post unter dem Hinweis „Namenswettbewerb LEADER“ an die Hansestadt Attendorn, z.Hd. Frau Kristin Meyer, Kölner Straße 12, 57439 Attendorn, per E-Mail: k.meyer@attendorn.org oder auch über ein Onlineformular, welches auf den städtischen Internetseiten zu finden ist, möglich. Einsendeschluss ist der 31. August 2014. Eine Jury wird den treffendsten Namen aus den eingegangenen Vorschlägen auswählen. Unter allen eingereichten Vorschlägen werden vier Rundflüge über unsere LEADER-Region Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden verlost.

Für weitere Informationen steht Kristin Meyer von der „Integrativen Stadtentwicklung“ der Hansestadt Attendorn zur Verfügung, Tel. 02722/64-208, E-Mail k.meyer@attendorn.org.

 Ansprechpartnerin:

Hansestadt Attendorn, Kristin Meyer, Telefon 02722/64-208, k.meyer@attendorn.org