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Bewerbung wurde am 16. Februar 2015 abgegeben - Intergriertes Gebietsentwicklungskonzept

In diesen Tagen fand die Abschlussveranstaltung im Rahmen der LEADER-Bewerbung der Region „BiggeLand“ statt. Die Bewerbungsunterlagen wurden bis zum 16. Februar 2015 abgegeben.

Am 03. Februar 2015 wurde im Rahmen der gut besuchten Abschlussveranstaltung das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der vergangenen sieben Monate vorgestellt. Dass das Interesse der Region an dem Förderprogramm groß ist, zeigte sich bei der Bilanz des Bewerbungsprozesses: Mehr als 400 Bürgerinnen und Bürger hatten sich bei den Workshops eingebracht, bei denen mehr als 300 Projektideen zusammen gekommen waren. Diese münden nun in einem 120 Seiten umfassenden integrierten ländlichen Entwicklungskonzept, mit dem sich die Region „BiggeLand“ um die Anerkennung als LEADER-Region bewirbt.

Jens Steinhoff vom Fachbüro „IfR Institut für Regionalplanung“ moderierte die Abschlussveranstaltung und präsentierte nach dem Grußwort durch Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil die Kernaussagen des Konzeptes, angefangen mit der intensiven Stärken- und Schwächenanalyse der Region bis hin zu den daraus entwickelten Entwicklungszielen und definierten Handlungsfeldern. Die Handlungsfelder „Wirtschaftsraum mit Perspektiven“, „Attraktiver Wohn- und Lebensraum“, „Erlebbarer Landschaftsraum“ und „Nachhaltiger Lebensraum“ sowie das Querschnittsthema „Regionale Zusammenarbeit – Das Miteinander gestalten“ bilden die Schwerpunkte des Entwicklungskonzeptes.

Darüber hinaus wurden einzelne Projektideen anschaulich und exemplarisch von Akteuren aus der Region vorgestellt. Imke Grotelüschen, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Biggesee-Listersee, warb dafür, gemeinsam die Region für Touristen als auch Bürger erlebbarer zu machen. Adelheid Lütteke und Luise Springob, Mitglieder des Arbeitskreises Fairer Handel in Attendorn, stellten ihre Projektidee der Zertifizierung der LEADER-Region „BiggeLand“ als „Fairtrade-Region“ vor. Axel Stracke, 1. Vorsitzender des Heimatvereins für Olpe und Umgebung, stellte den Bergbau als Gemeinsamkeit der Region und das große Potenzial für viele Projekte dar. Außerdem zeigte Jan Breuer, Mitglied der Dorfgemeinschaft Dumicke, das Engagement des Dorfes anhand des umfangreichen Talentwicklungskonzept „AQUA-Plan-ING“, das beispielsweise die Umgestaltung der Dorfmitte zum Inhalt hat.

Die Bewerbung wurde bis zum 16. Februar 2015 beim Umweltministerium des Landes NRW in Düsseldorf abgegeben. Im Mai/Juni ist mit einer Entscheidung zu rechnen, welche der rund 40 Bewerber in NRW den Förderzuschlag erhalten.

Hier finden Sie das integrierte Gebietsentwicklungskonzept in der ausführlichen Version mit 127 Seiten zum Download. Einen schnellen Überblick liefert die Kurzversion, welche auf 7 Seiten die wesentlichen Punkte zusammenfasst.