"Wie könnte es mit den Gemeinden weitergehen?"

Seit etwa zwei Jahrzehnten werden die pastoralen Strukturen in allen deutschen Diözesen dahingehend verändert, dass die Gemeinden zu immer größeren Gebilden zusammengeschlossen werden. Auf dem pastoralen Personal lastet ein erheblicher Druck und berechtigte Erwartungen der Gläubigen hinsichtlich der Seelsorge werden vielfach enttäuscht oder zurückgewiesen. Welche Überlegungen sprechen gegen die Bildung immer größerer pastoraler Räume? Ist die Zusammenfassung zu immer größeren Verbünden der einzig denkbare Weg, auf die unstreitig vorhandenen Veränderungen in der katholischen Kirche zu reagieren oder gibt es auch noch andere denkbare Möglichkeiten? Zu diesen Fragen wird Professor Dr. Herbert Haslinger in einer Veranstaltung des Bildungs- und Kulturpunktes im Pastoralverbund Olpe referieren. Prof. Dr. Haslinger (Jahrgang 1961) studierte Katholische Theologie an den Universitäten Passau und Innsbruck. Im Jahr 1995 wurde er an der Universität Mainz in Katholischer Theologie promoviert mit einer Dissertation zum Thema „Diakonie zwischen Mensch, Kirche und Gesellschaft. Eine praktisch-theologische Untersuchung der diakonischen Praxis unter dem Kriterium des Subjektseins des Menschen“. 1997 erfolgte wiederum am Fachbereich Katholische Theologie der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität die Habilitation für das Fach Pastoraltheologie. Seit 2002 ist Haslinger Professor für Pastoraltheologie, Homiletik, Religionspädagogik und Katechetik an der Theologischen Fakultät Paderborn. Zu der Veranstaltung am Donnerstag, 23. Januar 2020, 19.30 Uhr, im Alten Pastorat, Frankfurter Straße 8, 57462 Olpe, lädt der Bildungs- und Kulturpunkt im Pastoralverbund Olpe herzlich ein.

23.01.2020
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Es wird kein Eintritt erhoben.
Bildungs- und Kulturpunkt im Pastoralverbund Olpe
Auf der Mauer 6, 57462 Olpe
Tel.: 02761/2375 oder 02722/8437